Gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden musste der Entschärfungsdienst nach Limberg bei Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn) ausrücken. Dort stieß man im Zuge eines Verkabelungsprojektes der Netz NÖ auf zwei alte Panzergranaten.
„Unsere Baufirma sicherte umgehend das Gelände und verständigte die Polizei. Der Entschärfungsdienst kümmerte sich dann um die Kriegsrelikte.“, erzählt Netz NÖ Regionsleiter Thomas Haunold.
Dem Vernehmen der Anrainer nach handelt sich es bei dem Gebiet um ein ehemaliges Panzerfeld. Um das weitere Risiko zu minimieren, werde eine Fachfirma nun das umliegende Gebiet einem sogenannten „Granaten-Screening“ unterziehen. Die Baustelle ist bis dahin eingestellt.
Netz NÖ betreibt ein Stromnetz mit einer Länge von 56.400 km und ein Gasnetz von 13.800 km. Die Modernisierung und der Ausbau der Netze bilden die Grundvoraussetzung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Netz NÖ investiert alleine in diesem Geschäftsjahr mehr als 520 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur, um die Energiezukunft „auf den Boden zu bringen“ und sie schon jetzt zu gestalten.
Pressesprecher
Netz Niederösterreich GmbH
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