In der Wachau heißt es bekanntlich aktuell „Alles Marille“. Für die Netz NÖ galt das heuer sogar bei einer Stromnetz-Baustelle.
Bevor die Arbeiten starteten, wurde zunächst die Marillenernte abgewartet. Schließlich gilt in der Wachau: „Versorgungssicherheit ja – aber erst, wenn „alles Marille“ ist“, schmunzelt Netz NÖ Projektleiter Gerhard Wolkenstein.
Diese Woche konnten schließlich zwei Stromholzmasten einer 20-kV-Leitung ausgetauscht werden – einer bei der sagenumwobenen Teufelsmauer oberhalb der Wachaubahn, der andere mitten in einem Marillengarten.
Die Herausforderung: Weder Bagger noch Kran konnten die Standorte erreichen. Also hob man kurzerhand ab und brachte die neuen Masten per Hubschrauber an ihren Bestimmungsort.
So musste sich diesmal nicht nur der Teufel, der der Sage nach die markante Felsformation der Teufelsmauer geschaffen haben soll, geschlagen geben. Auch die berühmte Wachauer Marille blieb unversehrt.
Oder anders gesagt: Wo in der Wachau Teufel und Marille aufeinandertreffen, sorgt die Netz NÖ mit etwas Luftunterstützung für eine sichere Stromversorgung.
Netz NÖ betreibt ein Stromnetz mit einer Länge von 56.400 km. Die Instandhaltung des Bestandnetzes und laufende Investitionen in den Ausbau bilden die Grundvoraussetzung der Versorgungssicherheit und eines erfolgreichen Weges in eine erneuerbare Energiezukunft.
Pressesprecher
Netz Niederösterreich GmbH
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