Um wieder mehr Kapazitäten für die Einspeisung von Sonnenstrom bieten zu können und auch künftigen Anforderungen, wie E-Mobilität und Wärmepumpen gerecht zu werden, ist eine Modernisierung des Umspannwerkes Japons notwendig. Nach über 40 Jahren im Betrieb ist der Neubau am angrenzenden Gelände wirtschaftlicher als die Erweiterung der bestehenden 20-kV-Anlage. Im Freigelände wird eine 110-kV-Anlage neu errichtet.
Mit dem Baubeginn im Sommer 2026 wird das bestehende Umspannwerk in Japons ausgebaut und deutlich erweitert. Angebunden wird das modernisierte Umspannwerk an der Ortsgrenze zu Irnfritz durch die Weiterverwendung der bestehenden Masten, die dafür allerdings verstärkt werden. Auch die Ortsnetze werden laufend ausgebaut.
Nach der geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2028 wird mit dem Rückbau der bestehenden Anlage begonnen, so dass die letzten Arbeiten mit 2029 abgeschlossen sein sollen.
Landesrat Anton Kasser, der in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, den Spatenstich vornahm, zeigte sich erfreut: „In Japons geht man einen Schritt am gemeinsamen Weg in die Energieunabhängigkeit. Eine stabile Energieversorgung ist das Rückgrat der niederösterreichischen Wirtschaftsentwicklung und in Niederösterreich können wir darauf vertrauen, dass diese für das Heute gegeben ist und für das Morgen optimiert wird.“
Netz Niederösterreich Geschäftsführer Werner Hengst betont die Anstrengungen im Netzausbau: „Um erneuerbare Energiequellen auch nutzen zu können, braucht es eine gut ausgebaute Infrastruktur. Wir als Netzbetreiber sind die Ermöglicher der Energiezukunft.“
Die Bürgermeister von Japons Eduard Kranzl und Stefan Jungmann von Irnfritz blicken positiv in die Zukunft: „Mit der Erweiterung und Modernisierung des Umspannwerks können die Menschen der Region den überschüssigen Sonnenstrom voll einspeisen und nichts geht verloren. So kann jede und jeder einen sinnvollen Beitrag zur Energiezukunft leisten.“
In ihrer Rolle als Verteilnetzbetreiberin stellt das die Netz NÖ vor eine gewaltige Herausforderung, da das Stromnetz in vergleichbar kurzer Zeit auf den verschiedenen Ebenen modernisiert und ausgebaut werden muss.
Dieser starke Ausbau ist zwingend notwendig. Denn der Umbau des Energiesystems schreitet mit großen Schritten voran. Rund 25 Prozent der Sonnenkraftwerke Österreichs befinden sich hier in Niederösterreich – und mehr als 50 % der Windkraftanlagen.
Die Netz NÖ investiert alleine in diesem Geschäftsjahr rund 520 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur, um die Energiezukunft „auf den Boden zu bringen“.
Fotocredits: © Netz NÖ/Leister
Bildbeschreibung:
UW Japons 1: Bürgermeister Stefan Judmann (Irnfritz), Landesrat Anton Kasser, in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Netz NÖ Geschäftsführer Werner Hengst und Bürgermeister Eduard Kranzl (Japons)
UW Japons 2: Netz NÖ NB Manuel Garschall, Netz NÖ Bauleiter Martin Dittinger, Netz NÖ Regionsleiter-Stellvertreter Waldviertel Christian Langenreiter, Bürgermeister Stefan Judmann (Irnfritz), Landesrat Anton Kasser, in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Netz NÖ Geschäftsführer Werner Hengst, Bürgermeister Eduard Kranzl (Japons) und Vizebürgermeister Gerhard Scheimer (Japons)
UW Japons 3: Bürgermeister Eduard Kranzl (Japons), Netz NÖ Projektleiter Leitungsbau Peter Nicka, Netz NÖ Geschäftsführer Werner Hengst, Landesrat Anton Kasser, in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Stefan Judmann (Irnfritz)
UW Japons 4: Freileitung über Sommerfeld
Pressesprecher
Netz Niederösterreich GmbH
EVN Platz, 2344 Maria Enzersdorf