02.08.2023

Netz NÖ Techniker retten verletzten Turmfalken

Ungewöhnlicher Rettungseinsatz mit Happy End für Unglücksvogel
Zu einem Störungseinsatz ganz anderer Art rückten Mitarbeiter der Netz NÖ letzten Dienstag in Öhling aus: Ein Anrainer hatte die Techniker alarmiert, weil ein Turmfalke in einem Strommasten eingeklemmt war. Das verletzte Tier konnte sich nicht selbst befreien und wurde deshalb von den Monteuren aus seiner misslichen Lage gerettet. „Anfangs hatten wir Bedenken er könnte kratzen, sich wehren oder gar seinen Schnabel einsetzen. Das ist aber nicht passiert, da der Falke offenbar sehr erschöpft und verletzt war“, berichtet der diensthabende Netz NÖ Techniker Christian Klement über den Unglücksvogel.

Schwieriger als die Rettungsaktion selbst stellte sich die Suche nach einem geeigneten Pflegeplatz für den gefiederten Patienten heraus. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits spät in der Nacht und Tierarztpraxen in der näheren Umgebung hatten alle geschlossen. Schließlich erklärte sich der Greifvogelhof in Pfarrkirchen bei Bad Hall in Oberösterreich dazu bereit, den dehydrierten und abgemagerten Vogel bei sich aufzunehmen. Falkner Rene Hofer-Hörndler erkannte: „Ohne die Hilfe der Netz NÖ-Techniker hätte das Tier keine weitere Nacht überlebt.“ 

Nun gibt es jedoch ein Happy End für den Turmfalken: Sein ausgerenktes Becken konnte erfolgreich eingerenkt und fixiert werden. „Der Vogel erholt sich und kann aller Voraussicht nach später auch wieder ausgewildert werden“, so Klement über den Vogelfindling. 

Netz NÖ

Für den Transport und die Verteilung von Strom verfügt Netz NÖ in Niederösterreich über ein modernes Leitungsnetz mit einer Gesamtlänge von rund 54.000 km Mittel- und Niederspannungsleitungen und ca. 1.400 km Hochspannungsleitungen. Gleichzeitig betriebt Netz NÖ aktuell über 90 Umspannwerke. Es werden damit rund 844.000 Kundenanlagen versorgt.

Um die Ziele der österreichischen Klima- und Energiestrategie ermöglichen zu können, muss die Leistung des Stromnetzes bis 2030 verdreifacht werden. D.h. bis 2030 werden 40 zusätzliche Umspannwerke errichtet oder bestehende ersetzt. Zudem wird Netz NÖ jährlich etwa 800 neue Transformatorstationen inklusive der zugehörigen Verstärkung des Mittel- und Niederspannungsnetzes bauen müssen. Netz NÖ investiert jährlich 320 Mio. Euro um ihr Stromnetz auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten. 

Fotocredits: Netz NÖ

Fotodownload inkl. Bildbeschreibung
Bild 1: Der Unglücksvogel in misslicher Lage
Bild 2: Der Falke erholt sich und kann aller Voraussicht nach später auch wieder ausgewildert werden


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