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Top 10 FAQ

Unter Erzeugungsanlagen versteht man Anlagen zur Energiegewinnung, wie Photovoltaik- und Windkraftanlagen, aber auch auch für Wasserkraft oder Biomasse. Für jede dieser Anlagen bedarf es einen Anschluss an das Leitungsnetz.

Photovoltaikanlagen

Jeder an Netz Niederösterreich GmbH herangetragene Einspeisewunsch wird technisch beurteilt. In der Folge wird der Kundin/dem Kunden der technisch geeignete Anschlusspunkt bekannt gegeben. Von diesem muss sich die Kundin/der Kunde selbst um eine Leitung bis zur geplanten Anlage kümmern und diese errichten.

Photovoltaikanlagen werden üblicherweise auf Hausdächern montiert. In den meisten Fällen ist die Einspeisung über den bestehenden Hausanschluss möglich. In Einzelfällen ist der geeignete Anschlusspunkt wegen bereits bestehender Erzeugungsanlagen oder Entfernung zur Trafostation ausgelastet. In dem Fall ist ein neuer Hausanschluss zu errichten. Ebenfalls kann eine Verminderung der geplanten Anlagenleistung erforderlich sein. Eine Abklärung der Anschlussbedingungen mit dem Netzbetreiber ist daher unbedingt vor der Errichtung der Erzeugungsanlage notwendig. Nutzen Sie für eine erste Information unsere Trafokarte für Einspeiser.

Windkraft

In modernen Windparks wird mehr Strom erzeugt, als verbraucht. Der Abtransport des Stromes aus diesen Anlagen erfordert daher enorme Investitionen in unser Leitungsnetz. Derzeit werden in Abstimmung mit den verschiedenen Windkraftbetreibern sowie den zuständigen Behörden die Anschlussmöglichkeiten evaluiert.

Als Freileitungen bezeichnet man alle elektrischen Leitungen, bei denen die Leiterseile mit Isolatoren an einer Mastkonstruktion befestigt sind. Maste können als Stahlgitter-, Beton- oder Holzmaste ausgeführt sein. In der Hochspannung (110 kV und höher) werden die Leitungen überwiegend als Gittermastleitungen ausgeführt. In der Mittel- und Niederspannung kommt meist imprägniertes Mastholz als Werkstoff zum Einsatz. 

Stromleitung über Donau mit Netz NÖ Mitarbeiter arbeitend klein

Die unterirdische Verlegung der Erdkabel macht sie zwar “unsichtbar”, dadurch aber auch deutlich schwieriger zu warten. Während Schäden an der Freileitung mit freiem Auge zu sehen sind und leicht zugänglich zu reparieren, dauert die Lokalisierung und Behebung einer Störung bei Erdkabel deutlich länger.
Die Verlegung von Erdkabelleitungen ist in der Nieder- und Mittelspannung technischer Standard. In der Hochspannung bietet die Freileitung im Betrieb große Vorteile, sodass die Erdkabelleitung nur sehr eingeschränkt und in besonderen Fällen, wie im dicht verbauten Gebiet, zum Einsatz gebracht wird. 

Als Messung wird die Aufzeichnung physikalischer Werte mittels einer Messausrüstung zu einem Zeitpunkt oder über einen Zeitraum bezeichnet. Für Strom erfolgt dies über Smart Meter

Bei der Inbetriebnahme einer Gasanlage werden von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gaszähler und erforderliche Druckregler montiert. Der Gaszähler misst die Durchflussmenge des bezogenen Gases. Der Druckregler dient dazu, den Druck im Versorgungsnetz auf den Betriebsdruck Ihrer Gasgeräte zu reduzieren. 

Der Brennwert gibt an, wie viel Wärmeenergie aus dem Gas bei der Verbrennung gewonnen werden kann, einschließlich der im Wasserdampf enthaltenen Kondensationswärme. Er ist ein wichtiger Faktor für die Berechnung des Gasverbrauchs und die Festlegung von Gaspreisen.

Der Heizwert gibt den Energiegehalt ohne die Kondensationswärme des Wasserdampfes an. Das heißt, dass der Gasbrennwert zumeist höher ist als der Heizwert. Die Vorteile der Brennwerttechnik sind ein höherer Wirkungsgrad (bis zu 98 Prozent). Daraus resultiert ein geringerer Gasverbrauch, somit weniger CO2-Ausstoß und geringere Kosten.  

Gasdruckregelanlagen sorgen als Bestandteil des Gasnetzes für die Reduktion des Gasdruckes von hohem Transport- auf niedrigeren Versorgungsdruck zur Verteilung im Ortsnetz. Speziell bei tiefen Temperaturen können im Nahbereich Geräusche, die beim Durchströmen der Regelventile entstehen, wahrnehmbar sein. 

Versorgungsleitungen sind meistens auf öffentlichem Gut verlegt. Hausanschlussleitungen führen auch über Privatgrundstücke bis zu den Anschlussobjekten. Die Lage der Gasleitung ist in der Regel nicht sichtbar. Sollten Sie Tiefbauarbeiten planen, holen Sie unbedingt eine kostenlose Planauskunft ein.

Für die Ermittlung des Zählerstandes stehen 4 Möglichkeiten zur Verfügung:

A = Ablesung durch Netzbetreiber; der Zähler wurde von Ihrem Netzbetreiber vor Ort abgelesen. 

F = Fernauslesung 

K = Selbstablesung durch die Kundin oder Kunde. Sie haben Ihren Zähler selbst abgelesen und Ihren Zählerstand per Ablesekarte, telefonisch unter 0800 800 300 (kostenlos) oder online bekannt geben

R = Zählerstand rechnerisch ermittelt; Ihr Zähler wurde weder vom Netzbetreiber noch von Ihnen abgelesen, weshalb der Zählerstand für die Verbrauchsabrechnung rechnerisch ermittelt werden musste. 

Achtung! Wenn Ihr Zählerstand rechnerisch ermittelt wurde, finden Sie einen entsprechenden Hinweis auf Ihrer Rechnung. Bitte lesen Sie Ihren Zähler ab und geben Sie uns den Zählerstand im Nachhinein bekannt. Gerne korrigieren wir Ihre Rechnung und schicken Ihnen eine neue Rechnung für Ihren tatsächlichen Verbrauch.

Auf Ihrer Gas-Rechnung finden Sie die Information, ob Ihr Zähler innen oder außen ist. Zählereinbauort und Höhe sind die Grundlagen für die Berechnung der Zustandszahl, mit der Ihr Gasverbrauch von Kubikmeter (m³) in Normkubikmeter (Nm³) umgerechnet wird.