Um Bevölkerung und Wirtschaft im Waldviertel auch in Zukunft sicher und stabil mit Strom versorgen zu können, braucht es Investitionen in die Netzinfrastruktur. Zwischen den Umspannwerken Horn und Waidhofen/Thaya wird zur Stützung des Hochspannungs-, sowie des regionalen Verteilernetzes ein weiteres Umspannwerk errichtet. Mit dem Baustart in Brunn an der Wild wird ein großer Schritt in Richtung Energiezukunft für das Waldviertel gesetzt.
Mit einer Investitionssumme von 22 Millionen Euro für das Umspannwerk Brunn an der Wild unterstreicht die Netz NÖ ihre Bemühungen für eine zukunftsorientierte Versorgung und Nutzung nachhaltiger Energie. „Den Spatenstich nehmen wir jetzt vor und planen die Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen zu haben“, erklärt Projektleiter Christoph Jagschitz den ambitionierten Bauzeitenplan.
Zum Baustart kamen Bürgermeister Harald Frank aus Brunn an der Wild und die Leiter des Netz NÖ Service Centers Horn Friedrich Köck sowie Waidhofen/Thaya Walter Trachsler. In Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gab Landesrat Ludwig Schleritzko den offiziellen Startschuss zum Projekt: „Mit dem neuen Umspannwerk Brunn an der Wild wird ein großer Beitrag zur Nutzung nachhaltiger Energiequellen im Waldviertel geleistet.“
Das Modernisierungsprogramm bis 2034 umfasst:
Dieser starke Ausbau ist zwingend notwendig. Denn der Umbau des Energiesystems schreitet mit großen Schritten voran. Alleine im Bereich Photovoltaik-Anlagen verzeichnete die Netz NÖ im Jahr 2024 rund 25.000 Fertigmeldungen, sodass nun bereits rd. 120.000 Sonnenkraftwerke in ihr Netz einspeisen. Rund 25 Prozent der Sonnenkraftwerke Österreichs befinden sich hier in Niederösterreich – und mehr als 50 % der Windkraftanlagen.
Die Netz NÖ investiert alleine in diesem Geschäftsjahr rd. 450 Mio. in den Ausbau der Infrastruktur, um die Energiezukunft „auf den Boden zu bringen“.
Pressesprecher
Netz Niederösterreich GmbH
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